Unternehmen / Gesundheit

Alcon streicht Dividende und Prognose

Die Coronakrise trifft den auf Augenbehandlung spezialisierten Konzern ungewohnt heftig. Vor allem die Chirurgiedivision ist gebremst.

Auch Alcon bekommt die Folgen des Coronavirus zu spüren. Der schweizerisch-amerikanische Augenheilmittelkonzern verzichtet neuerdings auf eine Prognose für 2020. Zudem, auch das keine Überraschung, wird die vorgesehene Dividende von 0.19 Fr. nicht ausgezahlt, um die Liquidität zu schonen. Dadurch kann Alcon etwa 93 Mio. Fr. einbehalten.

In einer Mitteilung vom späten Dienstagabend betont der von Genf aus geführte Konzern, der Lockdown in vielen Ländern habe zur Folge, dass Augenbehandlungsverfahren und -untersuchungen verschoben würden.

Betroffen ist vor allem die Division Augenchirurgie, die in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gewachsen ist und rund 57% des Konzernumsatzes erwirtschaftet. Zudem: Etwa 40% des Gesamtumsatzes verbucht Alcon in den USA, wo sich die Pandemie derzeit am raschesten ausbreitet.

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