Unternehmen / Ausland

Alibaba – und die 52 Wochen

Ein Jahr ist er her, der Börsengang der Chinesen, der grösste jemals. Die Bilanz fällt nüchtern aus. Und das birgt Chancen.

Vor einem Jahr war die Welt noch in Ordnung für Jack Ma. Im September 2014 kam Alibaba an die Börse, der chinesische E-Commerce-Vermittler, den Jack Ma Ende der Neunzigerjahre mit einigen anderen gegründet hat. Am Tag der Erstnotiz stiegen die Papiere 40%. Insgesamt 25 Mrd. $ hat das Unternehmen über die New Yorker Börse eingenommen. Mehr als je ein Unternehmen zuvor.

Der 50-jährige Ma wurde über Nacht zum Milliardär, zum reichsten Mann von China. Ihr Hoch erreichten die Alibaba-Papiere im Herbst 2014 mit einem Aufschlag von 75% auf den Preis am IPO (Initial Public Offering) von 68 $. Und nun, 52 Wochen später? Alles futsch. Die Papiere notieren bei weniger als 64 $. Allein im vergangenen Monat haben Alibaba an der Wallstreet fast ein Fünftel ihres Werts abgegeben. Anderen Börsenneulingen aus dem Reich der Mitte erging es kaum besser. Für Mutige eröffnet das Chancen.

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