Unternehmen / Gesundheit

Alle Augen sind auf Alcon gerichtet

Bald kommt die Novartis-Tochter separat an die Börse. Aktionäre sollten die Titel behalten, müssen sich aber mit Geduld wappnen.

Am nächsten Dienstag geniesst Alcon zum ersten Mal seit über vierzig Jahren ein Leben in Freiheit. Novartis spaltet die auf Augenheilkunde spezialisierte Tochter ab. Im Unterschied zu Nestlé zuvor ist es dem Basler Pharmakonzern nicht gelungen, den Wert von Alcon zu vermehren. Das Medizinaltechnikunternehmen kommt operativ nicht in Hochform an die Börse. Zudem setzt die Bilanz finanzielle Limiten. Für geduldige Investoren wird es sich trotzdem lohnen, dabeizubleiben.

Alcon wird Julius Bär im Index der Schwergewichte, im Swiss Market Index (SMI), ablösen. Den «fairen» Marktwert des Medizinaltechnikunternehmens schätzen Finanzanalysten, je nach unterlegtem Szenario und Vergleichsunternehmen, auf 17 bis 28 Mrd. Fr. In den Büchern von Novartis war Alcon mit einem Wert von 22 Mrd. Fr. verbucht, also etwa in der Mitte. Die Investoren dürften Alcon zunächst in einer ähnlichen Grössenordnung einstufen. Das wäre eine Börsenkapitalisierung, wie sie etwa Lonza aufweist.

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