Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Coronavirus
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Alle warten auf die flache Coronakurve

Der jüngste Trend signalisiert eine baldige Wende in Italien, ebenso für die Schweiz und Deutschland. Virologen können erst zu Ostern Modellanalysen vorlegen.

Es ist das Schlagwort der Coronakrise. «Flatten the Curve» heisst die Devise in vielen Ländern Europas. Das eingeschränkte öffentliche Leben soll die Zahl der Infizierten langsamer wachsen lassen, die grafische Kurve also dauerhaft abflachen. Nur so könne eine Überlastung der Gesundheitssysteme wie in Italien – und somit viele Tote – vermieden werden, sagen Virologen seit Wochen.

Während das Nachbarland im Süden früher damit begonnen hat, endet in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) gerade die zweite Woche der Einschränkungen. Es zeichnet sich ab, dass die Zahl der neuen Fälle in diesen Ländern schon bald nicht mehr steigen könnte. Das wäre der erste Schritt hin zu einer Trendwende: Wenn daraufhin die Zahl der Neuinfizierten auch noch länger stetig abnimmt, flacht sich die Zunahme aller Infizierten tatsächlich ab.

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