Unternehmen / Ausland

Alle wollen an die Börse

Anleger dürfen sich dieses Jahr auf weitere grosse Börsengänge freuen. Die Bilanz der jüngsten IPO ist allerdings durchzogen.

Für einmal hat der Lieferdienst nicht geliefert. Der Börsengang (Initial Public Offering, IPO) des britischen Essenslieferdiensts Deliveroo geriet Ende März zum Debakel, nachdem mehrere grosse Vermögensverwalter aus Protest gegen die schlechte rechtliche Stellung der Deliveroo-Mitarbeiter keine Aktien gezeichnet hatten. Der Kurs brach am Emissionstag ein und zog die stattliche Bewertung von 7,6 Mrd. £  um 2 Mrd. nach unten. Knapp einen Monat später ist die Bauchlandung noch nicht verdaut. Deliveroo habe massgeblich dazu beigetragen, dass Investoren wieder differenzierter entschieden, wo sie mitwirken wollten, ist unter Investmentbankern zu hören. Allerdings – und da herrscht ebenfalls Einigkeit – bleibe das Zeitfenster für IPO weit geöffnet. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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