Unternehmen / Energie

Alpiq-Aktionäre wehren sich gegen 70-Fr.-Deal

Der Stromproduzent will von der Börse. Die geplante Entschädigung für die Publikumsaktionäre sorgt für Ärger.

Alpiq ist schon bis anhin nur halb kotiert. Lediglich 12% der Titel des Stromproduzenten werden frei gehandelt. Die restlichen 88% gehören fixen Aktionären, die seit der Gründung des Unternehmens über einen Vertrag verbunden sind. Einer von ihnen, der französische Stromkonzern EDF, will nun aussteigen. Die restlichen Kernaktionäre von Alpiq nehmen das zum Anlass, um den Stromproduzenten ganz von der Börse zu nehmen.

Der heikle Punkt dabei: Wie sollen die Inhaber der 12% Publikumsaktien entschädigt werden. Ein konkretes Angebot liegt noch nicht vor. An einer Medienkonferenz am vergangenen Freitag hiess es aber, der Grundgedanke sei, alle Aktionäre «gleich» zu behandeln.

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