Unternehmen / Energie

Alpiq-CEO: «Konsolidierung wird sich intensivieren»

Jasmin Staiblin, CEO des Stromkonzerns Alpiq, rechnet mit Bewegung im fragmentierten Schweizer Elektrizitätsmarkt und setzt auf eine Kooperation mit EDF, wie sie im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» erklärt.

Lagern kleinere Versorger Kompetenzen aus, könnte Alpiq ihr Partner werden, sagt Jasmin Staiblin. Auch Minderheitsbeteiligungen an Kraftwerken bieten für die Chefin des Stromkonzerns Alpiq Raum für Optimierung, wie sie im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» erklärt. Das Semesterergebnis, das Alpiq am Donnerstag vorlegte, zeigt indes, dass die stärkere Ausrichtung auf Energiedienstleistungen noch Zeit braucht und das Umfeld anspruchsvoll bleibt.

Frau Staiblin, die Lage hat sich nach schwierigen Jahren auch im ersten Halbjahr noch nicht entspannt. Wann schreibt Alpiq wieder nachhaltigen Gewinn?
Unser Semesterergebnis reflektiert vor allem die tiefen Grosshandelspreise. Ich erwarte nicht, dass sie sich kurzfristig erholen. Die konventionelle Produktion, insbesondere Wasser- und Gaskraftwerke, ist besonders stark  betroffen. Das Preisniveau im Handel belastet das operative Ergebnis. Wir rechnen für 2014 mit einem um 30 bis 40% tieferen Ebitda als im Vorjahr. Im ersten Halbjahr bewegen wir uns mit 29% am oberen Ende des Korridors.

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