Unternehmen / Energie

Alpiq-CEO: «Haben noch wenige Durstjahre vor uns»

Jasmin Staiblin, CEO des Stromkonzerns, sagt, wo sie Chancen nach dem Verkauf des Industriegeschäfts sieht. Sie spricht sich für eine Privatisierung des Sektors aus.

In der zweiten Jahreshälfte soll das Industriegeschäft von Alpiq an den französischen Baukonzern Bouygues gehen, für 850 Mio. Fr. Das gab der Stromkonzern am Montag zusammen mit den Zahlen für 2017 bekannt. Alpiq ist dann finanziell deutlich besser aufgestellt. Doch gross investieren kann das Unternehmen derzeit nicht, erklärt CEO Jasmin Staiblin im Gespräch mit FuW. Gleichzeitig übt sie deutliche Kritik an der Regulierung im Stromsektor.

Frau Staiblin, Sie haben bald 850 Mio. Fr. zur Verfügung und müssen nun abwägen, wohin die Mittel fliessen sollen. Investieren oder Schulden tilgen?
Wir haben noch einige wenige Durstjahre vor uns und müssen jetzt behutsam mit der Liquidität umgehen. Die Strompreise müssen sich so weit erholen, dass sie einen nachhaltig positiven Beitrag zum Ergebnis leisten, bevor wir wieder in neue Aktivitäten investieren können.

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