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Alpiq erhält neue Konzession für das Wasserkraftwerk Gösgen

Für weitere 70 Jahre darf das Kraftwerk weiterlaufen. Alpiq will 63 Mio. Fr. in die Sanierung investieren.

(AWP) Das Wasserkraftwerk Gösgen hat von den Kantonen Solothurn und Aargau eine neue Konzession für 70 Jahre erhalten. Das Energieunternehmen Alpiq (ALPH 70 0%) als Konzessionsnehmerin will 63 Mio. Fr. in das Kraftwerk investieren.

Die zuständigen Regierungsräte Roland Fürst (Kanton Solothurn) und Stephan Attiger (Kanton Aargau) setzten am Mittwoch in Niedergösgen SO die Konzession rückwirkend per 1. Januar 2020 in Kraft, wie die beiden Kantone und die Alpiq mitteilten. Die bestehende Konzession für das Kraftwerk laufe bis 2027. Weil beim Stauwehr Winznau SO umfassende Sanierungen notwendig seien, hätten die beiden Kantone und die Alpiq Verhandlungen für eine vorzeitige Erneuerung der Konzession aufgenommen.

In den 63 Mio. Fr., welche die Alpiq in das Kraftwerk investieren will, sind rund 12 Mio. Fr. für insgesamt 21 Kompensations- und Ausgleichsmassnahmen enthalten. Mit deren Umsetzung werde die Umweltbilanz der Wasserkraftnutzung deutlich verbessert, hiess es. So werde etwa die Wanderung der Fische erleichtert.

Das Wasserkraftwerk Gösgen ist das grösste Laufwasserkraftwerk an der Aare. Die mittlere Jahresproduktion beträgt laut der Mitteilung 300 Mio. Kilowattstunden, was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 75’000 Haushalten entspricht.

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