Unternehmen / Energie

Alpiq-Titel von pessimistischer Studie belastet

Die Aktien des Stromkonzerns geben am Freitagnachmittag deutlich nach. Die drastische Kurszielsenkung in einer Studie verschreckt die Anleger.

Die Valoren von Alpiq hielten sich seit Jahresbeginn meist über der Marke von 100 Fr. Das war zwar nur noch ein Bruchteil der mehr als 400 Fr., die Investoren kurz nach der Gründung des Unternehmens 2009 zu zahlen bereit waren. Am Freitag sind die Titel aber weiter unter Druck geraten. Auslöser ist eine Studie der Credit Suisse. Die zuständigen Analysten stufen die Papiere von «Neutral» auf «Underperform» zurück und senken das Kursziel von 123 Fr. auf gerade noch 45 Fr.

Angesichts der eingeschränkten Visibilität sei es vorzuziehen, eine konservative Bewertung der Aktien vorzunehmen, heisst es in der Studie zur Begründung. Schon seit mehreren Jahren belastet die Situation an den internationalen Strommärkten – konkret die gedrückten Preise – die Ertragssituation des Unternehmens. Der Faktor fällt besonders stark ins Gewicht, weil sich Alpiq stark auf das Geschäft im europäischen Ausland ausgerichtet hat. Ein starkes reguliertes Endkundengeschäft, das andere Schweizer Versorger stabilisiert, fehlt hingegen.

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