Unternehmen / Ausland

Am weltgrössten IPO-Markt herrscht Totenstille

In den USA gehen Unternehmen kaum mehr an die Börse. Hingegen stimmt das Umfeld für Übernahmen und Fusionen. Credit Suisse nützt das nicht viel.

Credit Suisse warnt vor dem dritten Quartalsverlust in Folge. Sie führt die Gewinnwarnung auf die «aktuelle geopolitische Situation» und die «erhebliche geldpolitische Straffung» zurück. An der Darstellung regt sich Zweifel: «Wir würden argumentieren, dass die missliche Lage von CS grösstenteils selbst verschuldet sein könnte», schreiben die Citigroup-Analysten.

Der Wertpapierhandel, der gemäss CS nachgelassen hat, soll im Gegenteil recht rund laufen – das ist zumindest aus den Wallstreet-Banken zu hören. Die höhere Volatilität und damit die Unsicherheit an den Märkten hätten zu gestiegener Aktivität der Anleger geführt, was den Handelsabteilungen der Investmentbanken zugutekomme.

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