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Amarone – mal anders

Als leidenschaftliche Spanien-Liebhaber hatten die Önologen und Fachleute der SCHULER St. Jakobskellerei schon seit Jahren die Vision, die Amarone-Methode zurück nach Spanien zu bringen.

Schuler

Im Hinterland der norditalienischen Stadt Verona gedeiht ein Wein, der auf der «Schwärm-Skala» der meisten Geniesserinnen und Geniesser ganz oben steht – der legendäre Amarone della Valpolicella! Kein Wunder, denn ein gut gemachter Amarone bereitet tatsächlich ungeahnte Sinnesfreuden. Er ist kräftig und doch unglaublich schmeichelnd. Er ist konzentriert und doch voller Eleganz, sein Bouquet kennt kein Limit!

Seine Intensität der Aromen und Fülle des Geschmacks verdankt der Amarone einer besonderen Herstellungsmethode: Er wird aus angetrockneten, so genannten rosinierten Trauben gekeltert. Erfunden wurde diese Methode bereits in der Antike, allerdings damals noch nicht aus geschmacklichen Gründen…

Robuste Weine in der Amphore

Die Technik des Rosinierens von Trauben, um daraus stärkere und zumeist auch süssere Weine zu erzeugen, wurde bereits in den Anfängen des Weinbaus entwickelt. Höchstwahrscheinlich entstand sie aus der Notwendigkeit länger haltbare Weine zu erhalten, um Handel damit betreiben zu können.
Eine gut verkorkte und mit Wachs versiegelte Amphore war sicher ein relativ luftdichter Behälter – Die lange Seereise in der Wärme des Mittelmeeres überstanden aber trotzdem nur sehr robuste Weine!

Konzentration, Komplexität und Kraft

Wiederbelebt wurde die Tradition der Weine aus rosinierten Trauben in Italien. Der italienische Begriff dafür ist Passito (von italienischen appasire = verwelken). Der bekannteste ist bestimmt der Amarone aus dem Valpolicella-Gebiet. Der Amarone erhielt seinen Namen von seiner typischen edlen Bitternote (amaro = bitter).

Voraussetzung für das erfolgreiche Rosinieren ist, dass nur die reifsten und gesündesten Trauben verwendet werden. Sie müssen besonders vorsichtig gelesen werden, damit die Schalen nicht aufplatzen. Nur dann können Schimmel oder Fäule (auch Edelfäule) und damit unerwünschte geschmackliche Veränderungen vermieden werden. Das wichtigste Ergebnis dieser Art des Wasserentzuges ist ein deutlich höherer Zuckergehalt, was direkt zu einem höheren Alkoholgehalt führt. Aber auch die Säure, Aromastoffe und andere organische Substanzen werden konzentriert und machen vielfältige Veränderungen durch, die eine kräftigere Entfaltung vieler Aromen bewirken.

Eine beinahe verschwundene Tradition

Vermutlich war die Technik von der Antike bis zum Mittelalter in der gesamten europäischen Weinwelt verbreitet. Mit Ausnahme vom Weinland Italien ist sie aber in den meisten Gebieten weitgehend verschwunden. Im heutigen Frankreich überlebten nur der Vin de Paille von Hermitage und dem Jura. Diese köstlichen, langlebigen süssen Weissweine sind heute eine absolute Rarität und sehr teuer.

Areon – der erste «spanische Amarone»

Auch auf der iberischen Halbinsel ist diese alte Tradition nahezu völlig ausgestorben. Bis jetzt! Als leidenschaftliche Spanien-Liebhaber hatten die Önologen und Fachleute der SCHULER St. Jakobskellerei nämlich schon seit Jahren die Idee, die Amarone-Methode auch nach Spanien zu bringen. Doch unzählige Experimente und Tests mit verschiedenen Partner-Kellereien führten lange Zeit nicht zum angestrebten Ziel. Zu hoch waren die Qualitätsansprüche, zu klar die Vision vom Ergebnis.

Cien y Pico – Hundert und etwas

In der aufstrebenden DO Manchuela pflegen vier junge, enthusiastische Winzer einen ganz seltenen Schatz, über 100-jährige Rebstöcke Garnacha Tintorera. Stets auf der Suche nach dem Aussergewöhnlichen waren sie hellauf begeistert von der Idee, einen Wein zu kreieren, der ihr Terroir auf eine ganz neue, wirklich authentische und bereichernde Art repräsentiert.

Die über 100-jährigen Tintorera, Bobal und Tempranillo Rebstöcke sind etwas ganz Besonderes. Sie erbringen kleine, aber einzigartig konzentrierte Trauben. Auf 1’000 Meter über Meer sind die Sommer trocken, nicht allzu heiss mit kühlen Nächten. Mit etwas mehr Regen als üblich, war 2017 ein perfektes Rebjahr. So konnten die Trauben ohne Trockenstress ausreifen und zum optimalen Zeitpunkt geerntet werden.

Von der Holzkiste ins Holzfass und zurück in die Holzkiste

Im Stil des grossen Vorbildes Amarone trockneten die Garnacha Tintorera Trauben mehrere Wochen in kleinen Holzkisten. Der präsente Ostwind sorgte dafür, dass sie perfekt gesund blieben und ungemein an aromatischem Gehalt gewannen. Um die konzentrierte Kraft des Weines elegant auszubalancieren, wurde er mit der edlen Tempranillo und dem tiefdunklem Bobal verfeinert und reifte bedächtig in erstklassigen französischen Barriques.

Dieser aussergewöhnliche Wein ist sehr konzentriert, extrem dicht und beeindruckend gehaltvoll, dabei herrlich ausbalanciert und ausgewogen, komplex und ausgesprochen lange anhaltend. Areon besitzt einen wunderbar eigenständigen Charakter und eine authentisch spanische Aromenfülle.

Jetzt die Welt-Neuheit Areon probieren!

Areon 2017, Vino Tinto de España

Traubensorten:
Garnacha Tintorera, Tempranillo, Bobal

Bouquet:
Sehr gehaltvoll und intensiv, Dörrpflaume, reife Brombeere, Rosinen, Kardamom, Zimt, Süssholz, dunkle Schokolade, feine Holz- und Röstaromatik

Gaumen:
Weicher Antrunk, sehr dicht und gehaltvoll, gut integrierte Gerbstoffe, ausgewogen, komplex aromatisch, Dörrobst, dunkle Beeren, süssliche Gewürze, langer und persistenter Abgang

Genuss zu:
Wildgerichten, Lamm, Süssspeisen, Früchtekuchen, reifem Hartkäse

Jetzt probieren

Traubensorten:
Garnacha Tintorera, Tempranillo, Bobal

Bouquet:
Sehr gehaltvoll und intensiv, Dörrpflaume, reife Brombeere, Rosinen, Kardamom, Zimt, Süssholz, dunkle Schokolade, feine Holz- und Röstaromatik

Gaumen:
Weicher Antrunk, sehr dicht und gehaltvoll, gut integrierte Gerbstoffe, ausgewogen, komplex aromatisch, Dörrobst, dunkle Beeren, süssliche Gewürze, langer und persistenter Abgang

Genuss zu:
Wildgerichten, Lamm, Süssspeisen, Früchtekuchen, reifem Hartkäse