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Amerika stabilisiert die hohen Infektionszahlen

Die Staaten im Süden und Westen der USA melden viele Neuansteckungen. Doch die verschärften Massnahmen beginnen langsam zu wirken.

In Teilen Südeuropas wächst die Sorge um eine zweite Welle der Virusinfektion. Derweil zeigt sich in den USA, dass die verschärften Massnahmen in den süd­lichen und den westlichen Bundesstaaten langsam zu wirken beginnen. Die Schweiz und Österreich schaffen es allerdings noch immer nicht, das leicht erhöhte Niveau nach dem jüngsten Ausbruch einzudämmen. Allerdings gilt der Verlauf der Coronapandemie in beiden Alpenländern als unter Kontrolle.

Für die Weltwirtschaft dürften vor ­allem die USA interessant sein, zeigen jüngste Wirtschaftsdaten doch, dass die verschärften Massnahmen der Behörden die Erholung abbremsen. Der Recovery Index der Beratungsfirma Oxford Economics stagniert bereits seit Mitte Juni. Aber noch ist es zu früh, die beginnende Erholung für das Sommerquartal komplett abzuschreiben. Nächste Woche werden die Vereinigten Staaten sowie viele Länder der Eurozone wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien berichten, wie stark ihr Bruttoinlandprodukt im zweiten Quartal eingebrochen ist. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?