Märkte / Makro

Amerikanische Unternehmensanleihen sind verlockend

Dank der Zinsdifferenz sind US-Unternehmensanleihen auch bei Ausländern beliebt. Doch der Markt hat sich in den vergangenen Jahren markant verändert.

Die Welt ist eine andere. Das sieht auch Brian Rubin so. «Über die Liquidität machen wir uns heute immer Gedanken», sagt der Handelschef für hochverzinsliche Anleihen vom Asset-Manager T.Rowe Price. «Die Liquidität spielt seit der Finanzkrise eine wichtigere Rolle.» Vor der Krise sorgten Investmentbanken für Liquidität. Sie kauften und verkauften Anleihen und parkten sie dazwischen auf der eigenen Bilanz. Das ist passé. Regulatorische Änderungen wie die Volcker-Regel oder Basel III haben den Spielraum der Investmentbanken eingeschränkt.

Gesunken ist deswegen das durchschnittliche Handelsvolumen von Unternehmensanleihen. Laut Robert Robis, Anleihenstratege des Researchhauses BCA Research, verzögere das grosse Transaktionen. «Wollte ein Anleger vor der Finanzkrise 50 Mio. $ einer Anleihe verkaufen, nahm die Investmentbank das Wertpapier auf die Bilanz. Heute sucht sie einen Käufer.» Das könne aber mehrere Wochen dauern.

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