Unternehmen / Ausland

Amerikas verborgene Schuldenblase

Immer mehr US-Konzerne leben auf Pump. Das wird böse enden, wenn die Zinsen ernsthaft steigen. Bei diesen Aktien ist Vorsicht angebracht.

Auf den ersten Eindruck könnten die Perspektiven am amerikanischen Aktienmarkt kaum besser sein. Dank tieferer Steuern und der robusten Konjunktur haben US-Konzerne im ersten Halbjahr mit einem kräftigen Gewinnsprung geglänzt, sie geben ermutigende Prognosen ab. Im Hintergrund spielt sich jedoch ein alarmierender, aber wenig beachteter Trend ab: Immer mehr Unternehmen überladen sich mit Schulden. Es drohen böse Überraschungen.

«Amerikanische Konzerne haben ein Rekordvolumen an Schulden auf ihrer Bilanz angehäuft. Viele haben die historisch tiefen Kreditkosten im Nachgang der Finanzkrise für Übernahmen genutzt, um das Wachstum zu forcieren», konstatiert die Ratingagentur Standard & Poor’s in einer zu Wochenbeginn publizierten Studie. Mit Blick auf den fortgeschrittenen Kreditzyklus sei daher ein Anstieg von Zahlungsausfällen zu befürchten, wenn sich die Bedingungen an den Finanzmärkten verhärten. «Dieser Schuldenexzess bringt bedeutende Risiken mit sich», warnt das Ratinghaus.

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