Unternehmen / Schweiz

AMS: Im Bann von Apple, im Guten wie im Schlechten

Auch die endgültigen Zahlen des Chipherstellers für das abgelaufene Geschäftsjahr überzeugen. Die Aktien legen deutlich zu.

Dass sich das beste und teuerste Smartphone von Apple schlechter verkauft als gedacht, bekommt auch AMS zu spüren. Wegen eines «negativen Volumeneffekts» rechnet die österreichische Gesellschaft, deren Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, im ersten Quartal mit einem Umsatz zwischen 440 und 490 Mio. $. Analysten waren von mehr ausgegangen. Sonst läuft es – vor allem der mittelfristige Ausblick überzeugt.

Nach dem Kauf des Optikspezialisten Heptagon im Herbst 2016 hat sich AMS als Zulieferer von Komponenten für die Gesichtserkennung in den jüngsten Apple-Smartphones positioniert. Vergangene Woche hat AMS vorläufige Umsatzzahlen für das vierte Quartal vorgelegt. In der Spitze notierten die AMS-Titel da mit einem Plus von 25%. Auch nach den finalen Zahlen am Dienstag ging es mehr als 10% nach oben, obschon Heptagon-Altaktionäre ihren Anteil an AMS nun weiter reduzieren dürfen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare