Unternehmen / Schweiz

AMS deutet den Turnaround an

Analyse | Der Chiphersteller setzt weniger um und wirtschaftet mit Verlust. Doch Analysten hatten sich auf Schlimmeres eingestellt und sehen das Positive.

Der Chiphersteller AMS hat für das erste Quartal bessere Zahlen vorgelegt als gedacht. Das österreichische Unternehmen, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, sieht Zeichen einer Stabilisierung im Consumer-Markt – von dem es nach wie vor sehr abhängig ist. In den anderen Segmenten läuft es weniger gut. Nichtsdestotrotz: Es mehren sich die Zeichen, dass die Gesellschaft ihre Talsohle durchschritten hat. Die Aktien legten deutlich zu. Allerdings hatten sich Analysten auch auf das Schlimmste vorbereitet.

AMS produziert Sensoren, die analoge Informationen wie die Lichtverhältnisse in digitale für Smartphone, Tablet & Co. übersetzen. Für die iPhone-Reihe von Apple liefern die Österreicher beispielsweise Komponenten, die biometrische Daten erfassen, um so den Besitzer des Geräts zu identifizieren. Der Umsatzanteil von AMS mit Apple wird auf weit mehr als 50% geschätzt. Im Frühjahr vergangenen Jahres hatte der US-Konzern die Produktionsplanung kurzfristig geändert, was bei AMS zu Stillstand in der Fertigung und dementsprechend miesen Zahlen führte.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare