Unternehmen / Schweiz

AMS bietet erneut für Osram

Der Chiphersteller unternimmt einen neuen Anlauf für den Kauf des deutschen Lichtspezialisten Osram.

AMS bietet erneut für den Lichtspezialisten Osram. Das Gebot bleibt mit 41 € je Aktie zwar gleich. Dennoch sind die Erfolgschancen für den österreichischen Chiphersteller, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, im zweiten Anlauf besser. Zum einen senkt AMS die Mindestannahmeschwelle, zum anderen verzichten die US-Kapitalgeber Bain und Advent auf ein Gegengebot. Die Aussichten für die Rivalen wären gegen Osram-Grossaktionär AMS zu gering gewesen.

Anfang Oktober war AMS im ersten Anlauf mit ihrem Übernahmeangebot für Osram gescheitert. Statt der geforderten 62,5% der Osram-Aktionäre boten nur etwas mehr als 30% ihre Papiere den Österreichern an. Zusammen mit den 19,99%, die sich AMS im Zuge des Übernahmekampfs direkt an Osram gesichert hat, lag die Andienungsquote bei 51,6%.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.