Unternehmen / Schweiz

AMS gelingt Kapitalerhöhung – fast

30% der neuen Aktien bleiben vorerst bei den Banken liegen.

Die Kapitalerhöhung von AMS ist durch – fast jedenfalls. Am Dienstagabend nach Börsenschluss hat der österreichische Chiphersteller, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, mitgeteilt, dass Bezugsrechte für 62% der angebotenen neuen Aktien ausgeübt wurden.

In wenigen Stunden griffen Investoren bei weiteren 8% der Papiere zu. Die verbleibenden 30% der neuen Aktien werden von den Syndikatsbanken entsprechend ihrer jeweiligen Quote übernommen. Damit hat das Unternehmen eine wichtige Hürde für den Kauf des deutschen Lichtspezialisten Osram genommen.

Covid-19 belastet

Der Kurs von AMS war kurz nach dem Start der Kapitalmassnahme ins Bodenlose gestürzt, notierte zeitweise unter dem Ausgabekurs von 9.20 Fr. für die neuen Papiere – was die Ausübung der Bezugsrechte für Altaktionäre unattraktiv gemacht hat. Die Gründe: Die Coronakrise wird auch den Chiphersteller treffen und hat Osram mit der Schliessung von Werken schon jetzt im Griff. Vor diesem Hintergrund wurden den Investoren die Risiken der Übernahme erst bewusst.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.