Unternehmen / Schweiz

AMS hat nun die volle Kontrolle über Osram

Die Aktionäre des deutschen Lichtspezialisten stimmen dem Durchgriff der Österreicher auf die Finanzen zu. Die Integration braucht aber Zeit.

Fast hundert Jahre war Osram Teil von Siemens. Vor sieben Jahren kam  die Lichtsparte an die Börse. Seit Dienstag nun gehört Osram zu AMS. Dabei handele es sich um keinen Bruch in der Geschichte der Deutschen, erklärte Osram-Chef Olaf Berlien, «sondern um eine neues Kapitel für das Unternehmen – im Einklang mit unserer Tradition».

Nach 151 Fragen von vierzehn Aktio­nären stimmten an der ausserordentlichen und virtuellen Hauptversammlung 99,77% der Osram-Anteilseigner bei einer Präsenz von 79,14% des Grundkapitals für einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit AMS. Drei Vertreter der Österreicher wurden in den zwölfköpfigen Aufsichtsrat von Osram gewählt. Kein Wunder, der Chiphersteller besitzt ja bereits mehr als 70% der Osram-Anteile. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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