Unternehmen / Schweiz

AMS wird Osram schon bald beherrschen können

Analyse | Knapp 60% der Osram-Aktionäre dienen ihre Papiere im ersten Schritt an. Das ebnet den Weg für einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag.

AMS hat die selbst gesetzte Mindestannahmeschwelle für die Übernahme von Osram souverän erreicht. 55% der Aktien wollte der österreichische Chiphersteller, dessen Titel an der Schweizer Börse kotiert sind, bis vergangenen Donnerstag mindestens einsammeln. 59,27% sind es geworden. Nun steht den AMS-Aktionären eine Kapitalerhöhung ins Haus und den Anteilseignern von Osram die Abstimmung über einen Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag.

Publik wurde das Kaufinteresse von AMS im Sommer – durch harsche Ablehnung seitens Osram. Mitte Juli erachteten die Deutschen in einer Ad-hoc-Mitteilung «die Transaktionswahrscheinlichkeit als sehr gering» und äusserten «erhebliche Zweifel an der Finanzierbarkeit». Die deutsche «Börsen-Zeitung» sprach von einem «Rohrkrepierer» und unprofessionellem Vorgehen der Österreicher.

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