Unternehmen / Schweiz

AMS-Strategie erhitzt die Gemüter

Analyse | Es läuft erstaunlich gut für den Chiphersteller. Auch der Kauf von Osram ist plötzlich wieder auf dem Tableau.

Die Schwäche im Smartphone-Markt lässt AMS unbeeindruckt. Der österreichische Chiphersteller, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, liefert für das zweite Quartal ein Ergebnis oberhalb der Erwartungen. AMS-Sensoren laufen in mehr und mehr Geräten jenseits von Apple. Zudem arbeitet das Unternehmen am Produktionsstandort Singapur effizienter. Das sollte der Profitabilität im dritten Quartal zugutekommen – und beim Abbau der Schulden helfen.

So weit, so gut. Als Wermutstropfen erweist sich die Wiederaufnahme von Überlegungen zum Kauf der deutschen Osram. AMS hat keine Erfahrung mit Übernahmen in dieser Grössenordnung, was den Aktionären gar nicht gefällt.

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