Unternehmen / Schweiz

AMS hängt an Apples Tropf

Analyse | Weil sich das Flaggschiff-Smartphone iPhone X doch nicht so gut verkauft, gerät der Chiphersteller in Bedrängnis.

AMS leidet unter der Abhängigkeit von Apple. So, wie der weltweit grösste Tech-Konzern dem österreichischen Chiphersteller vergangenes Jahr zu einer Sonderkonjunktur verholfen hat, so vermiest er nun kurzfristig das Geschäft der Gesellschaft, deren Aktien an der hiesigen Börse kotiert sind.

Das erste Quartal lag noch im Rahmen der Erwartungen – das zweite jedoch kommt weit darunter. Apple stellt offenbar das Smartphone-Portfolio um. Finale Spezifikationen stehen noch aus, sodass AMS die Maschinen in der Produktion in Singapur nicht umrüsten kann. Die Folge: eine Unterauslastung der Kapazitäten dort und ein operativer Verlust im zweiten Quartal. Die Aktien verlieren am Dienstag in der Spitze fast 15%. Die Gegenbewegung liess nicht lange auf sich warten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?