Unternehmen / Schweiz

AMS lotet Optionen bei Osram aus

Der Zukauf ist gescheitert. Zumindest die Kapitalerhöhung liegt auf Eis. Doch die Österreicher geben nicht auf.

Wunden lecken ist angesagt in München und Graz. Die Übernahme des deutschen Leuchtenherstellers Osram durch den österreichischen Chiphersteller AMS ist im ersten Anlauf gescheitert. Beide Titel verloren an der Börse. Für die angeschlagene Osram ist die Zukunft wieder offen. Bei der unterlegenen AMS fürchten Investoren, das Unternehmen könne sich nun auf eine lange und teure Übernahme einlassen.

Einen führenden Anbieter von Sensoriklösungen und Photonik wollte AMS-CEO Alexander Everke durch den Kauf von Osram für 4,5 Mrd. € schaffen. Dafür hatte sich AMS von Banken eine Brückenfinanzierung gesichert und wollte sich die Zustimmung der Aktionäre für eine Kapitalerhöhung auf einer ausserordentlichen Generalversammlung (GV) Ende Oktober holen. Diese Zeitplanung sei eng verzahnt gewesen mit dem nun nicht erfolgreichen Gebot, erklärte ein AMS-Sprecher. Die GV und damit die Kapitalerhöhung sind also zumindest vorerst wohl ad acta gelegt.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare