Unternehmen / Schweiz

AMS-Manager machen Millionen

Mit Optionsscheinen auf die eigenen Aktien verdient die Führung des Chipherstellers in anderthalb Jahren 24 Mio. Fr. Investoren reagieren enttäuscht.

Die AMS-Führung hat mit dem Handel von AMS-Papieren Millionen verdient. Durch Kauf und Verkauf von Mitarbeiteraktien, Optionen und Optionsscheinen hat die Geschäftsleitung des österreichischen Chipherstellers seit Ende 2015 einen Gewinn von 86,4 Mio. Fr. eingefahren.

Das zeigt eine Auswertung von «Finanz und Wirtschaft» der meldepflichtigen Managementtransaktionen der SIX. Auffällig dabei: «Dass das Management so aggressiv in so hohen Volumen Optionen auf die eigene Firma handelt, gibt es nur selten», sagt ein Investor.

In jüngster Zeit hat das Vertrauen in die Papiere des eigenen Hauses im AMS-Top-Management offenbar jedoch nachgelassen: Verkäufe der eigenen Titel dominieren. «In diesem Jahr wurden aufgrund von grösserem privatem Barmittelbedarf, einschliesslich Steuerzahlungen, diverse Wertpapierpositionen aufgelöst als Resultat privater Anlageentscheidungen», erklärt dazu ein Sprecher von AMS.

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