Unternehmen / Schweiz

AMS-Offerte lockt bislang nur wenige Osram-Aktionäre

Der Halbleiterhersteller rührt gut eine Woche vor Ablauf des Kaufangebots für Osram nochmals die Werbetrommel bei den Aktionären.

(AWP) Der an der Schweizer Börse kotierte Halbleiterhersteller AMS (AMS 7.822 -11.32%) rührt gut eine Woche vor Ablauf des Kaufangebots für den deutschen Leuchtenhersteller Osram (OSR 32.96 3%) nochmals die Werbetrommel bei den Osram-Aktionären. Dies sei die letzte Chance, sich das «attraktive AMS-Angebot» zu sichern, teilte AMS am Mittwochabend in einem Communiqué mit.

Bis (zum heutigen) Mittwochabend, 18 Uhr, hätten 3,3% der Osram-Aktionäre ihre Aktien im Rahmen des Übernahmeangebots von AMS für 41 € je Titel eingereicht. Das Kaufangebot ende am 5. Dezember 2019 um Mitternacht.

«Um eventuelle Marktspekulationen zu beenden, bestätigt AMS, weder den Angebotspreis von 41 Euro ändern noch die Mindestannahmeschwelle von 55% senken zu wollen», schrieb der österreichische Konzern. AMS sehe keine Vorteile in einer bedeutenden Minderheitsbeteiligung an Osram ohne klaren Weg zur Erlangung der Kontrolle.

Sollte das Angebot die Mindestannahmeschwelle von 55% nicht erreichen, werde AMS alle Optionen für die Beteiligung an Osram prüfen, hiess es weiter. Für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten würden keine weiteren Osram-Aktien erworben und kein weiteres Angebot für das deutsche Unternehmen aufgelegt, betonten die Österreicher.