Unternehmen / Schweiz

AMS Osram verlangt zu viel Zuversicht

Analyse | Bis der fusionierte Technologiekonzern für Anleger wieder spannend wird, dauert es. Der Kapitalmarkttag schürt Zweifel.

Nun zeigt sich, was sich AMS mit der Übernahme von Osram aufgehalst hat. Am ersten Kapitalmarkttag des jung verschmolzenen Unternehmens hat sich die Führung unter CEO Alexander Everke neue Ziele gegeben: In den nächsten zwei Jahren stagniert das Geschäft bestenfalls, die Profitabilität verbessert sich etwas. Die bisherigen Mittelfristziele hat das Managementteam bestätigt, sie rücken aber in weite Ferne. «Wir befinden uns weiter auf dem Weg zu einer Ebit-Marge von mehr als 20%», sagte der AMS-Osram-CEO an der virtuellen Veranstaltung. Viele Investoren hatten gehofft, dass das fusionierte Unternehmen die PS schneller auf die Strasse bringen würde. Die Aktien gaben deutlich nach.

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