Unternehmen / Schweiz

Bei AMS-Osram-Investoren herrscht Frust

Die Aktien des fusionierten Konzerns sinken und sinken. Daran wird auch die neue Aufsichtsratschefin wenig ändern.

AMS Osram hat eine neue Aufsichtsratschefin: Im Anschluss an die Generalversammlung am Freitag hat der Aufsichtsrat des österreichischen Konzerns, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, die Managerin Margarete Haase an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt. Frischer Wind würde dem jung fusionierten Anbieter von optischen Lösungen guttun. Der Aktienkurs lahmt, die Integration beider Unternehmen beansprucht Zeit und Nerven – schlimmer noch, viele Investoren haben das Vertrauen verloren. Ein Aufsichtsrat nach österreichischem Recht ist allerdings zu schwach, um diese Probleme grundlegend anzugehen. Ein rascher Weg aus der Misere scheint nicht in Sicht.

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