Unternehmen / Schweiz

Jetzt beginnt für AMS die Arbeit bei Osram

Die Behörden haben zugestimmt, die Aktien wurden dem Chiphersteller übertragen: Nun gilt es, zwei unterschiedliche Konzerne zusammenzuführen.

AMS hat ein Etappenziel erreicht: Die Lichtexperten von Osram gehören nun zum Chiphersteller – wenigstens zum Grossteil. Die Österreicher besitzen 69% der Osram-Aktien. Die Wettbewerbsbehörden der Europäischen Union haben den Zusammenschluss Anfang Woche ohne Auflagen genehmigt. Am Donnerstag folgte der nächste Schritt: das Closing – also die Eigentumsüber­tragung des Übernahmeziels. «Ein Meilenstein, um aus AMS und Osram einen weltweit führenden Anbieter von Sen­sorlösungen und Photonik zu schaffen», sagte AMS-CEO Alexander Everke.

Nun kommt auf AMS die Kärrnerarbeit zu: die Macht bei Osram zu erlangen, den Aufsichtsrat zu besetzen und den Gewinn abzuschöpfen, die übrigen Aktionäre zu überzeugen und die beiden sehr unterschiedlichen Firmen zu integrieren.

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