Unternehmen / Technologie

AMS entkoppelt sich von der Krise

Analyse | Das Geschäft mit Sensoren läuft für den Chiphersteller. Folgen wegen der Coronapandemie soll es kaum geben.

AMS ist ein Phänomen. Während die Welt unter der Coronakrise stöhnt, lässt die Pandemie den Chiphersteller bislang unbeeindruckt. Nicht nur, dass Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal über den Erwartungen liegen – auch für das zweite Quartal gibt das Management einen durchaus optimistischen Ausblick. «Wir sind zuversichtlich, dass wir liefern können», sagte CEO Alexander Everke. Mit Innovationen will AMS in einem schwieriger werdenden Smartphone-Markt punkten. Der Osram-Kauf laufe nach Plan.

Die Ingenieure der österreichischen Gesellschaft, deren Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, verstehen sich darauf, analoge Signale der realen Welt in digitale momentan vor allem für Smartphones zu übersetzen. Mit einem Umsatzanteil von mehr als 50% ist Apple der grösste Kunde von AMS. Für den Tech-Konzern stellt das Unternehmen beispielsweise die Sensoren her, die das Gesicht des iPhone- oder iPad-Besitzers anhand biometrischer Daten erkennen.

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