Unternehmen / Schweiz

AMS kann nicht vollends überzeugen

Analyse | Der Chiphersteller liefert ein Rekordergebnis ab – aber die Börse hat mit mehr gerechnet. Zudem läuft es bei der Tochter Osram nicht rund.

Das AMS-Management hat dank eines starken Smartphonegeschäfts geliefert – und bleibt optimistisch. Das Ergebnis für das zweite Quartal lag über den Erwartungen der Analysten. Der Ausblick überzeugt nicht ganz. Doch AMS-Aktionäre sollten den Zahlenkranz geniessen – es ist der letzte, bevor Osram als Tochtergesellschaft integriert wird. Bei den Deutschen, die AMS gerade übernommen haben, lief es weit weniger rund. Der Umsatz sank dort deutlich, unter dem Strich resultierte ein hoher Verlust. «Aktives Krisenmanagement» habe das Quartal geprägt, heisst es von Osram. Es wird seine Zeit brauchen, bis AMS die Tochter integriert und auf Linie gebracht hat.

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Leser-Kommentare

Muris Jasarevic 29.07.2020 - 12:15

Man muss die “Aktienwelt” verstehen können, AMS mit guten Zahlen in so einer heiklen Zeit und die Aktie sinkt, Ich weiss nicht was die Anleger wollen!