Unternehmen / Schweiz

AMS und Stadler Rail ziehen Leerverkäufer an

Die Aktien des Chipherstellers AMS sind am Dienstag abgerutscht und haben Anlegern mit Short-Strategie kräftige Gewinne beschert.

Leerverkäufer haben ihre AMS-Positionen ausgebaut. Um mehr als zwei Drittel erhöhten Investoren in den vergangenen dreissig Tagen ihre Anteile, wie eine Auswertung des Datendienstleisters IHS Markit zeigt. Schlecht gefahren sind sie damit nicht. Die Aktien des Chipherstellers haben im selben Zeitraum 16% eingebüsst. Ein Artikel im deutschen «Manager Magazin» hatte am Dienstag die Sorge geweckt, AMS könne Apple als Kunden schneller verlieren als gedacht – und den Kurs auf Talfahrt geschickt.

AMS gehören traditionell zu den am häufigsten geshorteten Schweizer Aktien. Mit Leerverkäufen, auch Short Selling genannt, setzen Investoren auf sinkende Kurse. Dafür leihen sie sich Aktien aus und verkaufen sie zum aktuellen Marktpreis weiter. Liegt der Kurs zum vereinbarten Zeitpunkt der Rückgabe niedriger, können sie die Aktien günstiger kaufen und zurückgeben. Die Differenz ist Gewinn. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Flavio Büschlen 22.04.2021 - 19:05

AMS: “mitten in der Kurserholung verschreckt”

Vielleicht war ja genau das der Grund… 🙂