Unternehmen / Schweiz

AMS verliert wohl einen wichtigen Auftrag von Apple

Das Produkt eines Rivalen bringt Chiphersteller AMS bei der Belieferung von Apple in Bedrängnis. Die Anleger reagieren ungnädig und schicken die Aktien auf Talfahrt.

Einen Quadratzentimeter misst die Nahfunkantenne im Smartphone. Dank eines Verstärkers von AMS noch weniger. So wirbt der österreichische Chiphersteller, dessen Aktien in der Schweiz kotiert sind. Apple setzt NFC-(Near-Field-Communication-)Verstärker von AMS im iPhone und in der Watch ein – noch. Denn für die nächste Generation von Apple-Produkten soll AMS den Auftrag verloren haben, wie «Finanz und Wirtschaft» aus unternehmensnahen Kreisen erfahren hat. «Apple fällt bei NFC weg», heisst es. Zum Zug kommt: NXP.

NFC-Module spielen etwa eine wichtige Rolle bei Apple Pay. Ein Schwenk mit Smartphone oder smarter Uhr über ein Bezahlterminal: Schon ist die Rechnung beglichen. Apple greift aktuell auf einen NFC-Chip der niederländischen NXP zurück. Um dessen Leistung auf kleinstem Raum zu steigern, verbaut Apple zusätzlich den NFC-Verstärker von AMS.

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