Unternehmen / Ausland

AMS liebäugelt nur kurz mit Osram

Analyse | Der Chiphersteller wird für wenige Stunden als Interessent für den Lichtspezialisten gehandelt. Nun ist alles offen.

Das wird als eine der kürzesten Bieterschlachten in die Historie der Fusionen & Akquisitionen (M&A) eingehen: Am Montag um 19 Uhr vermeldete die deutsche Osram «eine unverbindliche, vorläufige Interessenbekundung der AMS AG». Der österreichische Chiphersteller, dessen Aktien an der hiesigen Börse kotiert sind, hätte damit ein Angebot der US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle übertroffen. Um 0 Uhr 52, keine sechs Stunden später, kam via Ad-hoc-Mitteilung die Antwort von AMS: Nach Evaluierung der jüngsten Entwicklungen sehe man «keine ausreichende Basis, die Gespräche mit Osram Licht AG fortzuführen». Die AMS-Papiere, die nachbörslich kurzzeitig 10% an Wert verloren hatten, notierten am Dienstag auf Vortagesniveau. Als wäre nichts gewesen. Und doch ist über Nacht einiges passiert.

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