Unternehmen / Schweiz

AMS-Aktien korrigieren

Apple will gemäss Medienberichten wichtige Chips bereits 2018 selbst designen. Die Aktien von AMS und Dialog Semiconductor geben ab.

(Reuters/BA) Die Aktien von AMS haben einen Dämpfer erhalten. Nach dem in der Vorwoche erzielten Allzeithoch von 111.40 Fr. notierten die Titel am Freitagmittag fast 15% niedriger zu nur noch 96 Fr. Nach ihrem raketenhaften Aufstieg im laufenden Jahr mit in der Spitze +285% sind sie anfällig für Gewinnmitnahmen. Auslöser der Korrektur waren Sorgen, Apple könnte seine Strategie zulasten des Lieferanten und AMS-Branchennachbarn ­Dialog Semiconductor überdenken. AMS könnte Ähnliches widerfahren, wird befürchtet.

Apple wolle künftig mehr wichtige Bauteile für seine Produkte im eigenen Haus entwerfen, hiess es in Medienberichten am Donnerstag. Der US-Konzern wolle ab 2018 das Design von Chips zur Stromsteuerung in iPhones selbst übernehmen, meldete die japanische Zeitung «Nikkei» unter Berufung auf Insider.

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