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Andauernder Home-Office-Trend bringt Zoom Gewinnsprung

Die Videokonferenzfirma profitiert weiterhin von der Pandemie und konnte damit im ersten Quartal den Nettogewinn auf das Achtfache steigern.

(Reuters) Der anhaltende Trend zum Homeoffice lässt das Geschäft des Videodienstes Zoom boomen. Der Nettogewinn stieg im ersten Quartal auf 227,4 Mio. $ und erreichte damit mehr als das Achtfache des Vorjahreszeitraums. Wie der US-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss weiter mitteilte, konnte der Umsatz auf 956,2 Mio. $ fast verdreifacht werden. Analysten hatten im Schnitt lediglich 906 Mio. erwartet. Zuletzt entschieden sich immer mehr Anwender, die den Dienst seit Ausbruch der Pandemie regelmässig nutzen, für ein kostenpflichtiges Abo-Modell.

Zoom ist für viele Menschen im Homeoffice zum Synonym für Videokonferenzen geworden, mit denen sich Mitarbeiter austauschen und Kundengespräche führen können oder sich Schüler mit Lehrern vernetzen. Dabei ist das 2011 in San Jose gegründete Unternehmen, das zwischenzeitlich mit Sicherheitslücken etwa bei der Verschlüsselung oder dem sogenannten Zoombombing kämpfte, nicht konkurrenzlos. So sind Videoanrufe und -konferenzen unter anderem auch über die Teams-Bürosoftware von Microsoft (MSFT 257.05 -0.33%), über Webex von Cisco oder Angebote der Tech-Konzerne Google und Facebook (FB 332.51 +0.38%) möglich.

Zoom-Aktien sackten nachbörslich nach Vorlage der Zahlen zunächstr um rund 5% ab, drehten dann aber ins Plus.

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