Unternehmen / Energie

Alpiq: Aktionär Knight fordert Untersuchung

Der Aktivist kritisiert falsche Meldung von Anteilen zu Wochenbeginn. Die Alpiq-Käufer halten weiterhin weniger als 90%.

Der Kampf zum Herausdrängen der Publikumsaktionäre von Alpiq ist um ein Kapitel reicher. Nach monatelangem Ringen um Aktienanteile – die Kernaktionäre brauchen für eine Abfindungsfusion mindestens 90% – teilten die Käufer um die Anlagestiftung der Credit Suisse (CSA) am Montagmorgen mit, 93,51% zu halten.

Das schien erstaunlich viel, hatten sich die Käufer, die ihr Angebot mit bereits 88,42% Anteilen lanciert hatten, während der Angebotsfrist den Sommer über doch mühsam auf 89,22% hochgearbeitet. Dass in der Nachfrist, die am vergangenen Freitag abgelaufen war, gut 4% dazugekommen sein sollen, überraschte offenbar einige der verbliebenen Aktionäre, und sie verkauften ihre Titel am Montag zu teilweise weniger als den zuvor gebotenen 70 Fr.

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