Märkte / Aktien

Anlageexperten halten an Aktien fest

Die Hälfte der von FuW befragten Vermögensverwalter setzt taktisch auf Aktien. Untergewichtet ist niemand. Doch der Zyklus altert, die Korrekturgefahr steigt.

Die Börsen sind ins Taumeln geraten, dennoch ist die Hälfte der von «Finanz und Wirtschaft» befragten Vermögensverwalter in Aktien übergewichtet. Ein Untergewicht hat niemand. Doch die Zuversicht schwindet. Im April setzten neun der zehn Banken taktisch auf Aktien, im Juli immerhin noch sechs. «Die Aktienmärkte haben einen Grossteil der wirtschaftlichen Normalisierung bereits eingepreist», gibt Yves Bonzon von Bank Julius Bär zu bedenken. Dennoch behält er Aktien im Portfolio leicht übergewichtet.

Die ultralockeren Finanzkonditionen und die erfreuliche Entwicklung der Un­ternehmensgewinne dürften die Börsen weiter unterstützen, begründet Bonzon seine Positionierung. Anderseits: «Wir sind in einem fortgeschrittenen Stadium des Zyklus, weshalb die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur im Verlauf des Jahres erhöht ist.» Die markttechnische Konstellation sei jedoch relativ günstig.

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