Märkte / Makro

Anlageexperten stufen Aktien zurück

Die von FuW befragten Vermögensverwalter beurteilen die Börsenentwicklung skeptisch. Punkto Staats- und Unternehmensanleihen sind sie uneinig.

Bei Aktien ist Vorsicht geboten. Zum Beginn des dritten Quartals sind die von «Finanz und Wirtschaft» vierteljährlich befragten zehn Vermögensverwalter zurückhaltend. Die Hälfte von ihnen hat die Positionierung für die Anlageklasse Aktien herabgestuft, auf «leicht untergewichten». Vor drei Monaten waren alle neutral positioniert, damals ging niemand eine taktische Abweichung ein (vgl. Textkasten). Die Ratlosigkeit hat nun ins Negative gedreht.

«Trotz tendenziell schlechteren Wirtschaftszahlen haben verschiedene Aktienmärkte ein Höchst erreicht», zeigt sich Nicolas Peter von Aquila skeptisch. Unterstützt werde die Börse durch die kurzfristige Entspannung im Handelsstreit und die erwartete Rückkehr zu einer lockeren Geldpolitik von EZB und Fed. Doch «im Handelskonflikt ist eine Lösung in den nächsten Monaten unwahrscheinlich».

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Leser-Kommentare

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Willy Huber 10.07.2019 - 11:38
Bisher hat man in Vergleichen der Performance gewichtiger Anlageberater wenig Positives lesen können: Die meisten liegen unterdurchschnittlich, ein paar wenige (und immer wieder andere) liegen hin und wieder besser als ein eher willkürliches Portfeuille (ausgesucht von Kindern oder unseren nächsten Verwandten, den Affen, beim Dart-pick Verfahren). In angeführter “empfohlener Positionierung für einen ausgewogenen Frankeninvestor” überwiegt “untergewichten”. Das heisst wohl, bei… Weiterlesen »