Märkte / Devisen

«Anleger sollten im Franken bleiben»

Die Wirkung des Coronavirus hat auch den Devisenmarkt erfasst. Der Franken bleibt stark, während die SNB interveniert. Der Dollar hat seine Rally womöglich beendet.

In den sicheren Häfen am Devisenmarkt habe sich die Risikoaversion zuerst durch die Aufwertung des Frankens gezeigt, sagt Claudio Wewel, Devisenstratege der Bank J. Safra Sarasin, gegenüber FuW. Der Wechselkurs zum Euro ist seit Jahresbeginn 2,4% gesunken und am Montag unter 1.06 Fr./€ gefallen. Die Risk-off-Phase sei schon Anfang Jahr eingeleitet worden, hält Wewel fest, zunächst durch die US-Iran-Krise und dann ab Ende Januar mit dem Coronavirus.

«Frankenanleger sollten vorsichtig sein, bis die Situation klarer wird, und im Franken bleiben, statt in Euro umzuschichten», empfiehlt UBS-Devisenstratege Thomas Flury. Am Markt gebe es Anzeichen dafür, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) Anfang Woche viel Unterstützung bieten musste, damit der Franken-Euro-Kurs nicht herabgerauscht sei. Schon davor habe die Nationalbank den Franken geschwächt.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.