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Anlegererwartungen sind absolut

1 Mio. Euro für den Ruhestand, 100.000 Euro für ein besonderes Auto – Anlageziele lassen sich oft in absoluten Zahlen ausdrücken. Und wenn es nach den Erwartungen von Anlegern ginge, sollte der Weg zum Ziel genauso absolut planbar sein. Klare Zielrenditen in Prozent verstärken deren Gefühl von Planungssicherheit. Je besser ein Portfolio diversifiziert ist, desto zuverlässiger lassen sie sich angeben.

Eigentlich ist die Geldanlage für Anleger, die typische langfristige Anlageziele verfolgen, gar nicht so schwer zu planen. Wenn sie ihre Ziele klar vor Augen haben, enthält ihre Rechnung nämlich nur wenige Variablen: benötigtes Kapital, Startkapital, Zeitraum für die Kapitalbildung, ggf. eine regelmässige Sparrate – und die Rendite der gewählten Anlage.

Renditeziele: in absoluten Zahlen formuliert

Die Natur der obigen Berechnungen bei der Finanzplanung macht auch verständlich, warum Anleger ein stärkeres Gefühl von Planungssicherheit haben, wenn die (Ziel-)Rendite einer Anlage absolut – also im Sinne von «x %» – benannt wird. Relative Angaben wie «bessere Rendite als der globale Aktienmarkt» sind für sie schwerer zu fassen. Sie helfen bei der Beantwortung der Kernfrage «Kann ich mit dieser Anlage meine Ziele erreichen?» kaum weiter.

Wenn Anleger noch einen Wunsch frei hätten, würden sie vermutlich gern Zielrenditen als Realrenditen ausgewiesen haben wollen. Denn dann wäre in ihrer einfachen Rechnung auch bereits der Kaufkraftschwund des angesparten Kapitals durch Inflation berücksichtigt – ein wichtiger Aspekt für alle, die langfristige Ziele verfolgen.

Breitere Diversifikation: Basis für absolute Renditeziele

Zeitgemässe Multi Asset-Lösungen haben mehr Möglichkeiten zur Risikostreuung und zur Anpassung des Portfoliorisikos.

Das ermöglicht es solchen Strategien, Zielrenditen konkreter zu benennen. Angaben wie «EURIBOR + x % p. a.» können zudem in gewisser Weise die Inflation mitberücksichtigen. Denn es besteht ein – wenn auch nicht zwingender – Zusammenhang zwischen Inflationsrate und EURIBOR (mehr dazu unten in der Erläuterung «Besteht ein Zusammenhang zwischen EURIBOR und Inflation?»).

Zielrenditen dienen allerdings bei diesen Anlagelösungen in der Regel der Orientierung. Sie sind nicht als verbindliche Zusage zu verstehen. Und sie werden – anders als bei festverzinslichen Anlagen – auch nicht kalenderjährlich angestrebt. Die Zielrendite soll sich eher durchschnittlich über einen längeren Zeitraum von drei oder fünf Jahren realisieren lassen – ein Zeithorizont, den Anleger bei längerfristigen Anlagezielen ohnehin mitbringen.

Multi Asset-Portfolios, die auch schlechten Aktienphasen trotzen können

Auch wenn die Zielrenditen nicht garantiert werden, treffen zeitgemässe Multi Asset-Portfolios Vorkehrungen mit dem Ziel, sich in schlechten Aktienmarktphasen zu behaupten.

Zum Beispiel können mit übergeordneten Anlageideen neue Diversifikationsmöglichkeiten erschlossen werden. So lassen sich unabhängig von der Entwicklung an den Aktienmärkten Renditepotenziale mithilfe von Derivaten isolieren. Renditen entstehen etwa auch aus dem Verhältnis von Währungen oder Volatilitäten verschiedener Märkte zueinander. Dadurch wird eine breite Basis schwach korrelierter Anlagen geschaffen, die auch marktunabhängige Strategien umfassen.

Diese marktunabhängigen Strategien können neben einer unter Umständen schwachen Korrelation zu Aktien auch noch mit vergleichsweise geringer Volatilität und hoher Liquidität punkten. Das unterscheidet sie zum Beispiel von Rohstoffen oder Immobilien, die zu Aktien ebenfalls schwach korreliert sind (siehe Abbildung oben rechts). Anders als klassische Mischportfolios aus Aktien und Anleihen können sie daher das Risiko von Aktien stärker diversifizieren mit dem Ziel, ein Anlageportfolio unabhängig von Aktienmarktphasen auf Kurs zu halten.

Alle Dimensionen des Multi Asset nutzen

Für die Beratung gilt es heute, für Kunden Multi Asset-Portfolios auszuwählen, die auch im gegenwärtigen Marktumfeld eine Chance auf positive Renditen bei möglichst geringen Schwankungen eröffnen. Denn Anleger sehen sich bei Aktien angesichts der generell erreichten Bewertungsstände tendenziell geringeren Kurschancen gegenüber als in den zurückliegenden Jahren.

Gleichzeitig ist die Volatilität an den Aktienmärkten zurück. Und Anleihen können wegen der weiterhin niedrigen Zinsen ihre angestammte Funktion der Portfoliostabilisierung kaum mehr wahrnehmen. In dieser Situation können nicht mehr alle traditionellen Multi Asset-Lösungen punkten. Berater tun gut daran, solche auszuwählen, die Renditequellen jenseits von Long-Investments in traditionellen Anlageklassen nutzen und auf diese Weise mehr Dimensionen des Multi Asset-Investierens ausschöpfen. Eine Anlage in Portfolios aus schwach korrelierten übergeordneten Anlageideen bietet dazu einen guten Ansatz.