Märkte / Emerging Markets

Antworten zum argentinischen Schlamassel

Vom Vertrauensbonus zur Vertrauenskrise: Das Land steht kurz vor einer Schuldenkrise. Im Juni 2017 konnte es noch einen hundertjährigen Bond platzieren.

Vergangene Woche gab Argentiniens Präsident Mauricio Macri bekannt, dass die Regierung des südamerikanischen Landes eine Kreditlinie beim Internationalen Währungsfonds (IWF) anstrebt. So will man sich beim Währungsfonds 30 Mrd. $ sichern. Die Argentinier sind geschockt. Gemäss einer Umfrage sind zwei Drittel der Bevölkerung gegen eine Finanzierung durch den Währungsfonds.

Die strengen Bedingungen des IWF werden dafür verantwortlich gemacht, dass es im Jahr 2001 zu einem Zahlungsausfall des Staates und einer schweren, langjährigen Wirtschaftsdepression gekommen ist. Erst im Jahr 2016 konnte Argentinien nach fünfzehnjähriger Isolation wieder eine Anleihe auf dem internationalen Kapitalmarkt platzieren. FuW beantwortet im folgenden die wichtigsten Fragen.

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