Märkte

Anwälte warnen Kunden von Hypotheken und Krediten vor Libor-Umstellung

Schweizer haben Kredite über 15 Mrd. Fr., deren Zins vom Libor abhängt. Mit der Abschaffung des Referenzzinses ergeben sich Fallstricke.

Holger Alich

Die Banken passen nun ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Dabei wird der Libor meist durch den Saron ersetzt. «Der Libor und der in der Schweiz als Ersatzreferenzsatz vorgesehene Saron unterscheiden sich grundsätzlich, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Werte ökonomisch ähnlich sind, dabei sind beide Zinssätze ökonomisch nicht gleichwertig», sagt Rechtsanwalt Werlen. Damit steht zum Beispiel die Frage im Raum, wer allfällige Wertdifferenzen tragen muss: Der Kunde oder die Bank? Abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit findet derzeit die wohl grösste Umstellung in der Geschichte der Finanzwelt statt. Und sie hat Folgen für Kundinnen und Kunden und Banken gleichermassen. Die Rede ist von der Abschaffung des Referenzzinssatzes Libor, der «London Interbank Offered Rate». Ende des Jahres gibt es den Libor nicht mehr.

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