Märkte / Makro

Anzeichen für weniger Wettbewerb in den USA

Seit der Jahrtausendwende haben sich in den Vereinigten Staaten die marktwirtschaftlichen Strukturen deutlich verändert – nicht zum Besseren.

Es gibt kaum einen Zweifel daran, dass die USA wirtschaftlich dynamischer und ertragreicher sind als die meisten anderen Länder. Sie sind die führende Wirtschaftsnation, der Dollar dient als Weltwährung, und nirgendwo sonst sind die Finanzmärkte so liquide. Die Kehrseite des Erfolgs treibt Wissenschaftler seit einigen Jahren um: Der Siegeszug geht mit einer zunehmenden Konzentration einher.

Der Internationale Währungsfonds wies vergangenen Herbst nach, dass in den Industrieländern die Marktmacht einzelner Anbieter seit den Achtzigerjahren um 43% zugenommen hat. Anbieter sind in der Lage, ihre Waren mit einem grösseren Aufschlag gegenüber den Produktionskosten zu verkaufen als früher. Das Phänomen lässt sich in allen Branchen nachweisen. Jedoch ist es am ausgeprägtesten in der Biotechnologie, bei Immobilienfonds, Konsumkrediten und in einigen Softwarebranchen.

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