Unternehmen / Ausland

Apple bricht weiterhin Rekorde

Der iPhone-Hersteller übertrifft die Prognosen. Der Umsatz springt von Januar bis März um fast 54% auf bisher in diesem Zeitraum nie erreichte 89,6 Mrd. $.

(Reuters) Apple bricht in der Coronakrise weiterhin Rekorde. Der Umsatz sprang von Januar bis März um fast 54% auf bisher in diesem Zeitraum nie erreichte 89,6 Mrd. $, wie der iPhone-Hersteller am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Kunden sprangen im neuen Homeoffice-Zeitalter neben dem neuen 5G-fähigen iPhone vor allem auf die neuen Mac-Modelle mit Apple (AAPL 128.10 +0.2%)s hauseigenem M1-Chip an. Der Gewinn kletterte um mehr als das Doppelte auf 23,63 Mrd. $.

Die Apple-Aktie stieg nachbörslich 3%. Für die gute Stimmung am Markt dürfte auch die Ankündigung gesorgt haben, Aktien im Wert von 90 Mrd. $ zurückzukaufen. Google hatte am Dienstag ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 50 Mrd. $ bekanntgegeben.

Firmenchef Tim Cook gab sich auch für die Zukunft optimistisch und sagte Reuters, das Unternehmen sehe eine wirtschaftliche Erholung kommen: «Ich denke, die USA werden sehr stark sein.» Um die Kunden bei der Stange zu halten, erweitert Apple kontinuierlich sein Produktangebot. Erst kürzlich kündigte der Silicon-Valley-Konzern an, ein neues Mini-Zubehör namens AirTag zum Aufspüren von Schlüsseln und Co auf den Markt zu bringen.

Im November hatte Apple seinen ersten Laptop mit selbstentwickelten Chips auf den Markt gebracht und damit die Abkehr vom langjährigen Partner Intel (INTC 56.85 -0.09%) besiegelt. «The letzten drei Quartale waren die stärksten Quartale in der Geschichte des Mac», sagte Cook. Im Gegensatz zu anderen Technologieunternehmen bekam Apple – einer der grössten weltweiten Chipkäufer – jüngst keine Lieferengpässe bei Halbleitern zu spüren.

Apple baut seit Längerem sein Abo-Geschäft mit Musikangeboten, Streaming- und Cloudspeicher-Diensten aus und bietet nun auch ein Podcast-Bezahlabo an, mit dem es Spotify (SPOT 239.50 -0.26%) Konkurrenz macht. Inzwischen zählt das Unternehmen 660 Mio. Bezahlkunden.

Leser-Kommentare