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Neben der Arbeitslosenquote und der Beschäftigungsentwicklung ist die Erwerbsquote ein dritter wichtiger Indikator des Arbeitsmarktes: Sie misst den Anteil der Erwerbstätigen am Total (TTA 0 0%) der erwerbsfähigen Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren. Die Schweiz steht nicht nur in Sachen Arbeitslosigkeit und Beschäftigung international sehr gut da, sondern auch bezüglich der Erwerbsquote. Die neuesten Zahlen weisen für die OECD im zweiten Quartal eine durchschnittliche Quote von 67,6% aus. Sie ist sowohl im Vergleich zum Vorquartal wie auch zum Vorjahresquartal gestiegen. Die Schweiz liegt mit 79,8% auf Rang zwei. Einen höheren Wert erreicht nur Island mit 86,9%. Geradezu alarmierend geringe Quoten weisen Italien, Griechenland sowie die Türkei auf. Auch bezüglich der Erwerbsquote der Frauen liegt die Schweiz ganz vorne – auf Rang drei, hinter Island und Schweden. Die Zahlen stellen dem hiesigen Arbeitsmarkt ein gutes Zeugnis aus, zeigen jedoch auch die Grenzen der vom Bundesrat lancierten Fachkräfteinitiative auf, die das inländische Fachkräftepotenzial besser nutzen will. Die Erwerbsquote dürfte sich kaum mehr substanziell steigern lassen, und die Höherqualifizierung von Berufsleuten nimmt viel Zeit in Anspruch. Ein ungenutztes Potenzial liegt dagegen bei den über 65-Jährigen – seine Nutzung bedingt allerdings die ernsthafte Diskussion eines höheren Rentenalters.