Märkte / Anleihen

Argentinien ist doch noch nicht ganz pleite

Die Ratingagentur S&P hebt nach einem Tag das Verdikt des Zahlungsausfalls wieder auf und stuft Argentinien von SD auf CCC– .

Der Fall ist eigentlich klar: Argentinien kann seinen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen und muss seine ausstehenden Anleihen mit einem Nominalwert von 101 Mrd. $ restrukturieren. Diese Woche scheiterte die Emission neuer kurzfristiger Anleihen. Niemand will dem Land Geld leihen, auch für kurze Zeit nicht.

Die Frage ist nun nur noch, ob es sich dabei technisch um einen Zahlungsausfall handelt. Das Hin und Her der Ratingagentur Standard & Poor’s  zeigt, wie kompliziert Zahlungsausfälle von Staaten sind.

Erst (am Donnerstag) stufte S&P das Land und seine Langfristschulden von B– auf SD herab. SD steht für Selective Default und bedeutet, dass ein Teil der Anleihen nicht mehr rechtzeitig bedient wird. Es war das dritte Mal in weniger als zwanzig Jahren, dass Argentinien auf SD reduziert wurde.

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Leser-Kommentare

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Jörgen Thümmel 31.08.2019 - 18:45

Nach einer Pleite folgt bei Argentinien die zweite, gebranntes Kind scheut das Feuer!!!