Unternehmen / Konsum

Aryzta will nicht Braut sein

Analyse | Elliott buhlt bislang erfolglos um den Tiefkühlbäcker.

Die US-Investmentfirma Elliott lässt nicht locker und erneuert die Absicht, Aryzta ein konkretes Übernahmeangebot zu unterbreiten. Man sei bereit, «potenziell alle ausstehenden Aktien zu einem indikativen Preis von 0.80 Fr. je Titel zu erwerben», teilte sie am Montag mit. Die Aryzta-Valoren standen am Dienstagnachmittag bei 0.69 Fr.

Eine bindende Offerte ist das noch nicht. Dafür fehlen wichtige Puzzleteile finanzieller Natur, aber auch die Zustimmung des Verwaltungsrats (VR) von Aryzta, wie Elliott sie fordert. Wie von mit der Sache vertrauten Personen zu hören ist, soll es nicht zu einer feindlichen Übernahme kommen. «Eine Transaktion gegen das Einverständnis des VR funktioniert nicht», sagte eine Quelle zur FuW. Doch Aryzta lehnt die Avance weiterhin ab, genauso wie Grossaktionär Cobas (9% der Aktien). Die Gespräche mit Elliott seien am 24. Oktober beendet worden, hielt der Tiefkühlbäcker erneut fest. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Tobias Schait 29.11.2020 - 16:56
Aryzta braucht nur noch Desinvestitionen im Umfang von 100-200 Mio. Euro (Teile des US Geschäfts), dass die EK Quote gut wird, befriedigend ist sie bereits. Operativ in naher Zukunft gut geführt, kann der EBITDA wieder in einen Bereich kommen, welcher eine Börsenbewertung von 1.5-2.5 Milliarden Sfr. realistisch macht. Das wären 1.50-2.50 pro Aktie. Gut geführt mit besten Produkten im Frischbackindustriebereich… Weiterlesen »