Unternehmen / Konsum

Aryzta kann wieder einmal positiv überraschen

Analyse | Der Spezialist für tiefgekühlte Backwaren schneidet im dritten Quartal besser ab als erwartet und steht vor einer a.o. GV.

Die Drittquartalszahlen für das Geschäftsjahr 2019/20 von Aryzta sorgten für einmal für eine positive Überraschung. Ein scharfer Umsatzrückgang zwischen Februar und April war erwartet worden. Er fiel mit einem organischen Minus von 21,5% aber etwas besser aus als befürchtet.

 

Ein bedeutender Teil der Verkaufskanäle des Tiefkühlbäckers blieb während der Coronakrise geschlossen. Allen voran kam das Geschäft mit Fast-Food-Ketten praktisch zum Erliegen, wo Aryzta jeden dritten Euro verdient. Aber auch die Bedingungen für Hotels und Restaurants verschlechterten sich markant.

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Leser-Kommentare

Tobias Schait 26.05.2020 - 07:53
Der Umsatz sinkt in Q3 auf 644 Mio. Euro, doch liquide Mittel steigen von 370 auf 389 Mio. Aufs ganze Jahr kann man wohl mit einem Umsatzrückgang von 8-10% rechnen, das ergäbe immer noch einen Umsatz von 3.05-3.1 mia und einen EBITDA zwischen 270-310 mio. (Schätzung Umsatz Q4 -10%). Aryzta bleibt wohl auf Stufe net profit sogar in den schwarzen… Weiterlesen »
Romano Maggetti 26.05.2020 - 11:25

Aryzta macht Brot. Sein Umsatz beträgt etwa 3 Milliarden pro Jahr, wenn man davon ausgeht, dass etwa 2 Milliarden gipfel sind und dass auf jedem von ihnen der Netto-Gaudagno nur 0,20 ctg beträgt. der Reingewinn für das Jahr 400 Millionen Franken betragen würde. Wie ist es möglich, dass ein Unternehmen wie Aryzta so viele finanzielle Probleme haben könnte?

Tobias Schait 26.05.2020 - 17:45
Weil die Margen befriedigend, aber nicht hoch sind. Der Reingewinn betrug in den guten Jahren nicht 400, aber 200-250 Mio. Euro, der EBITDA zwischen 400-450 Mio. Euro. Das alte Management kaufte vor allem in den U.S. Firmen zu teuer zusammen, welche nicht zur Strategie passten. Die Wertberichtigungen führten zur schwachen EK Quote. Im Kerngeschäft blieb Aryzta immer profitabel, was die… Weiterlesen »