Unternehmen / Konsum

Aryzta braucht die Banken

Analyse | Bessere Kreditregeln sollen den Tiefkühlbäcker durch die Coronakrise bringen.

Aryzta leidet. Die Pandemie hat das Geschäft mit tiefgekühlten Backwaren vielerorts stark beeinträchtigt. Wichtige Kunden aus der Gastronomie mussten den Betrieb zeitweise einstellen. Da die Unsicherheiten weiterhin bestehen und sich Aryzta schon länger in einer ungemütlichen finanziellen Situation befindet, wurden mit den Kreditgebern erneut Erleichterungen ausgehandelt.

Bereits im Mai stimmten die Gläubiger einer Nachbesserung der finanziellen Kreditvereinbarungsklauseln zu. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu Ebitda darf höchstens 6,0 betragen. Dieser sogenannte Covenant gilt neu auch für die beiden Zwischenberichte vom Januar und vom Juli 2021. Zudem soll der Zinsdeckungsgrad über der Marke von 1,0 liegen. Beide Grössen sind im Konkurrenzvergleich hoch und unterstreichen Aryztas heiklen Zustand. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?